Bericht vom Spectaculum 2026

veröffentlicht 11.06.2026 von Ulrike Kühnle, Ev. Kirchengemeinde Worms-Innenstadt

...es war spektakulär!

21.000 Besucher, an die 40 Helfer, 3 Tage Mittelalter.

Seit Monaten liefen die Vorbereitungstreffen der Ehrenamtlichen unserer Kirchengemeinde: die Zelte und großen Schirme müssen auf Schäden durchgesehen, Materialkisten neu sortiert und ergänzt, Geschirr und Gerätschaften gereinigt und auf Funktionsfähigkeit geprüft, ordnungsgemäße Verträge und Absprachen mit der Stadt getroffen, Dienst- und Verpflegungspläne aufgestellt, Versorgungswege optimiert werden … viele tausend Dinge sind zu berücksichtigen für solch ein Großaktion. Im Garten der Weysheydt sollten Besucher des Wormser Mittelaltermarktes erleben, welche Kulturtechniken es schon damals gab, die wir auch heute noch im Jugendhandwerkerdorf präsentieren. 

Waffelbäcker, Brot- und Zuckerbäcker, Müller, Schmied, Steinmetz, Schankwirte, Färber, Schreibkundige, Imker, Kerzenmacher, Messerschleifer, Drachenbändiger, Webersleut, Wäscherinnen, Holzknechte … man könnte noch vieles aufzählen, was alleine vom Team der Jugendhandwerker zum Staunen, Begreifen und Mitmachen aufgeboten wurde. Schon Tage vorher haben die fleißigen Helfer alles, was möglich war, bereitgestellt und gerichtet, damit der Aufbau reibungslos klappt. Das Küchenteam hat an allen 4 Tagen die Mitarbeiter mit Frühstück, Mittagessen und Abendbrot versorgt und war dabei von vor dem Aufstehen bis zur Schlafenszeit im Dauereinsatz. Gerade das Mittagessen stellt immer eine besondere Herausforderung dar: Es soll allen schmecken, möglichst heiß an den Veranstaltungsplatz kommen und kostengünstig sein. Nicht alle können gleichzeitig Pause machen, brauchen aber doch dringend für diese anstrengende Aktion Kraft und Energie – auch zur Motivation. Zum Glück hat alles ohne Zwischenfälle geklappt, ein bisschen Regen war nicht so schlimm, es gab keine Verletzungen und vor allem hat es Besuchern wie auch den Aktiven unglaublich viel Spaß gemacht. Darum hieß es auch am Sonntagabend „Nach dem Spectaculum ist vor dem Spectaculum“.